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«Endlich habe ich die Marke erworben, nach der ich so lange gesucht habe. Die persönliche Beratung behalte ich in bester Erinnerung.»

Käuferkunde, Deutschland
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«Ich wurde sehr gut beraten und der Verkaufserlös war sehr erfreulich. Die Sammlung meines Vaters geht in gute Hände und wird angemessen behandelt.»

Verena Meier, Verkaufskunde

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Philatelie am Kap der Guten Hoffnung

Blau sind die Briefmarken, mit denen am 9. Mai 1900 ein Brief aus der südafrikanischen Stadt Mafeking geschmuggelt wurde. Die Marken sind stumme Zeugen des zweiten Burenkrieges, der dort zu jener Zeit herrschte. Und sie sind Zeugen der Pfadfinderbewegung, die ihre Geburtsstunde in eben diesem Krieg erlebte: Um den Kontakt zur Aussenwelt halten zu können, wurde ein geheimer Postdienst mit Kindern und Jugendlichen organisiert. Über 100 Jahre später fand der Mafeking-Brief seinen Weg an die Rölli-Auktion. Fasziniert von der Rarität entflammt bei den Teilnehmenden im Saal sowie bei den online Zugeschalteten ein erbitterter Bieterkampf, welcher allen in Erinnerung bleibt.

Faszination Sansibar

Briefe gehen um die Welt. So auch jener Brief, der 1873 von St. Gallen nach Sansibar geschickt wurde. Diese entfernte Destination scheint sogar in der heutigen Zeit noch exotisch. Umso erstaunlicher ist es, dass der Brief, welcher vermutlich mit Abenteuern der St. Galler Baumwollindustrie zusammenhängt, seinen Weg zurück in die Schweiz fand. Bei Rölli Auktionen & Philatelie wurde das einzigartige Los mit viel Liebe zum Detail aufbereitet und versteigert. Vom Abenteuerfieber angesteckt, schaukelten sich die Gebote in die Höhe, bis der Brief fast zum Zehnfachen des Startpreises den Besitzer wechselte. Wiederum ein grosses Highlight der Rölli-Auktion.

Hommage an ein Lebenswerk

Es war im Jahr 1972 als Herr M. aus Luzern seine Leidenschaft zur Philatelie entdeckte. Sein Herz schlug höher als er feststellte, dass Kunst- und Malereimotive, welche doch so faszinierend aber unerschwinglich waren, auch auf Briefmarken abgebildet wurden. In den folgenden Jahren schuf M. ein Werk, welches auch die Spezialisten von Rölli Auktionen und Philatelie staunen liess: Auf 150 Alben vereinte M. Briefmarken aus den unterschiedlichsten Epochen, Stilrichtungen und Regionen. Nach dem Tod von M. wurde dieses Lebenswerk mit viel Engagement und mit dem Auge für das gewisse Detail bei Rölli Auktionen und Philatelie aufgeteilt und erfolgreich versteigert.

Zeitzeuge der Schweizer Kriegsgeschichte

Es war noch während des 2. Weltkrieges – eine Zeit der Versorgungsnot und der Rationierung – als bei der Schweizerischen Postverwaltung ein Reklamationslaufzettel eintraf. Eine Sendung mit zehn Rationierungsmarken für Holzkohle sei nie beim Adressaten angekommen, beteuerte ein Basler Bürger. Rationierungsmarken, die mühsam zusammengespart und für den Einsatz eines Autovergasers bestimmt waren. Da die Sendung nicht per Einschreiben versandt wurde, konnte deren Verbleib leider nie aufgeklärt werden. Der Laufzettel fand jedoch seinen Weg zu Rölli Auktionen und Philatelie, wo er als Zeuge der Schweizer Geschichte auf einen neuen Besitzer wartet.

Gute Nachrichten kennen keine Grenzen

Es war immer klar: Der chinesische Rotbandbrief aus dem Los der asiatischen Philatelie bringt Gutes. Denn die Farbe Rot steht in China für das Glück und – im Zusammenhang mit Briefen – für positive Nachrichten. Dass an der 52. Rölli-Auktion ein spektakulärer Bieterkampf entbrennen würde, konnte niemand voraussehen. Nachdem der Brief seinen Weg bis nach Luzern gefunden hatte, trieben just zwei chinesische Staatsbürger die Gebote via Telefon immer weiter in die Höhe. Alle hielten den Atem an. Am Ende wechselte der Brief zu einem enormen Wert seinen Besitzer. Bestens gepolstert trat er kurz darauf die über 9’000 Kilometer lange Rückreise in seine Heimat an.

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Wir sind sehr zufrieden mit dem ganzen Geschäft, welches Sie für uns vollzogen haben. Der Auktionskatalog ist äusserst interessant und fast selbst ein Sammelstück!

Sammler, Kanada

Aktuelles

Goldfieber im Tessin

Ein Brief von Kangarooflat nach Locarno Briefe erzählen Geschichten – manchmal auch dann, wenn der Inhalt des Briefes nicht bekannt ist. Eine dieser Geschichten wollen wir heute erzählen. Sie begann am 26. November 1867 in Kangarooflat (Australien). An diesem Tag, einem Dienstag, wurde ein Brief an Constantino Mateo in Locarno im dortigen Postbüro aufgegeben. Der

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Verschollene Rationierungsmarken

Zeitzeuge der Schweizer Kriegsgeschichte Es ist im Mai 1945 als Georg Wenger, Bürger von Basel, einen Reklamationslaufzettel bei der Schweizerischen Postverwaltung einreicht. Seine Postsendung an die Garage Schmid in Frick sei nicht zugestellt worden. Als der Laufzettel bei der Post eintrifft, herrscht noch immer die Zeit des 2. Weltkrieges. Dieser Krieg geht nicht spurlos an

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Faszination Sansibar

Eine philatelistische Reise ins Abenteuer Sansibar, ehemalige Piratenhochburg im Indischen Ozean, ein kleines Paradies mit weissen Sandstränden, kristallblauem Wasser und schattenspendenden Palmen. So sah es vermutlich auch im Jahr 1873 auf der Insel aus, als sich am 3. April des Jahres im mehr als 8000 Kilometer entfernten St. Gallen um 5 Uhr abends ein mit

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